Zu Gast bei Familie Petersen in Bergrade

Das „Café auf dem Berg“
Das „Café auf dem Berg“

 

Keine 30 Kilometer vom östlichen Rand der lebhaften Weltstadt Hamburg findet sich der idyllische Ort Bergrade im Herzogtum Lauenburg inmitten der sanften holsteinischen Hügellandschaft. Hier liegt der Hof der Familie Petersen. „Seit acht Generationen leben wir Petersens auf diesem Hof“ sagt Karl Björn nicht ohne Stolz in seiner Stimme. Acht Generationen – das sind fast 250 Jahre Familiengeschichte! Doch wie heißt es so treffend:

„Tradition alleine bringt noch kein Essen auf den Tisch“.

 

Die SwinGolf-Anlage aus luftiger Höhe
Die SwinGolf-Anlage aus luftiger Höhe

 

Und so haben sich die Eheleute Katrin und Karl Björn Petersen auf den Weg gemacht: Im Jahre 2005 eröffneten sie auf dem Hofgelände ihr „Café uppen Barg“ – in einer ehemaligen Altenteilerkate aus dem Jahre 1827. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier ein gemütliches, uriges Hofcafé geschaffen. Im Jahre 2006 ging dann die erste SwinGolf-Anlage in Schleswig-Holstein in Betrieb. Das war seinerzeit ein mutiger Schritt, zumal es vorher viel Überzeugungsarbeit bedurfte, um auch die Behörden für das Projekt „SwinGolf in Bergrade“ zu gewinnen.

 

Urige Atmosphäre im Hofcafé
Urige Atmosphäre im Hofcafé

 

Das Hofcafé ist das Reich von Katrin Petersen: mit ihrem Team backt Sie jeden Tag Torten, Kuchen und Brot. Die Gäste wissen das hausgemachte Backwerk zu schätzen. Aber auch einen kleinen Imbiss und täglich wechselnde, warme Speisen kann man im „Café uppen Barg“ bekommen. Ein Highlight ist es jedes Mal, wenn der Hausherr gegen Abend den Grill „anschmeißt“ und Spieler sowie Gäste „nach getaner Arbeit“ auf dem Platz bei Grillfleisch und frisch gezapftem Bier die Erlebnisse auf und abseits des Platzes diskutieren. Einen schöneren Ort als der Biergarten mit seinen Obstbäumen und einem herrlichen Blick über die gesamte Anlage kann mich sich hierfür kaum vorstellen. Und sollte man einmal zu lange verweilen und die Zeit vergessen, so haben die Petersens einige Gästezimmer, in denen man dann übernachten kann.

 

Gänsemarsch neben der SwinGolf-Anlage
Gänsemarsch neben der SwinGolf-Anlage

 

Der SwinGolf-Platz mit seinen 18 Löchern hat eine Gesamtlänge von 2.515 Metern. Die einzelnen Spielbahnen sind nach heimischen Bäumen benannt und tragen daher Namen wie Linde, Eiche oder Buche. Der Platz ist auch von Anfängern gut zu bewältigen, da er nicht allzu lang ist. Aber Vorsicht: Durch einige Schrägen und Knicke sind einzelne Bahnen spielerisch anspruchvoll und stellen auch den geübten Spieler immer wieder auf die Probe.

 

Die Bahn 18 hat es in sich
Die Bahn 18 hat es in sich

 

Vor allem die 18. Spielbahn ist zum Abschluss noch einmal eine Herausforderung: die 268 Meter lange Bahn geht bergauf und sollte von geübten Spielern in 5 Schlägen bewältigt werden. Wer das dann nach knapp drei Stunden Spielzeit schafft, verdient sich Respekt und – je nach Witterung - ein kühles oder warmes Getränk im Biergarten oder Café.

 

Eine besondere Attraktion in Bergrade: Das milde Klima macht es möglich, dass 9 Bahnen das ganze Jahr über bespielbar sind. Daher sind Anlage und Café - zumindest am Wochenende - ganzjährig geöffnet.

 

Aber auch die nähere Umgebung bietet einiges für Freizeit und Erholung: die Inselstadt Ratzeburg, die durch ihre erfolgreichen Ruderer Weltruhm erlangte, ist keine 15 Kilometer entfernt. Und für Radfahrer am Ufer des Elbe-Lübeck-Kanals ist ein Abstecher in das nur 3 Kilometer entfernte Bergrade geradezu Pflicht.

 

Lässig mit Lasse: Familie Petersen mit Nachwuchs
Lässig mit Lasse: Familie Petersen mit Nachwuchs

 

„Mittendrin und doch weit weg“ – das Motto der Familie Petersen könnte die einladende, entspannte Atmosphäre in Bergrade nicht besser beschreiben. Ein Besuch, der sich immer lohnt!

 

Weitere Infos unter: www.swingolf-bergrade.de 
Zu finden auf der SwinGolf Deutschlandkarte: Nr. 9

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