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Ein Gastkommentar von Jean-Pierre Weber SwinGolf-Anlage (auch) für Behinderte: ein Integrationsprojekt in Lavigny (Schweiz)![]() Jean-Pierre Weber ist Architekt und wohnt am Genfer See. Er hat über 30 SwinGolf Anlagen in ganz Europa geplant und ist zudem Vizepräsident des französichen SwinGolf-Verbandes « f2s ». Gegründet 1905 durch den Pfarrer Charles Subilia der Reformierten Kirche des Kantons Waadt, befindet sich die Stiftung Lavigny zwischen Lausanne und Genf. Pfarrer Subilia hatte als Grundziel « Hilfe für Kranke, und besonders für Epileptiker, die von traditionellen Krankenhäusern nicht aufgenommen werden » Ein Jahrhundert später und nach einer Entwicklung, die diese Stiftung zu einem besonders angesehenen neurologischen Rehabilitationszentrum gemacht hat, wird seine Berufung wie folgt ausgedrückt. « Unsere Aufgabe besteht vor allem darin, eine Lebensqualität für die Menschen, die uns anvertraut werden, zu garantieren. Gleichzeitig sollten ihre grundsätzlichen Rechte durch einen vollen Anteil am Gesellschaftsleben gewährleistet sein « . Eine SwinGolf-Aktivität integriert sich in das sozialberufliche Programm der Stiftung besonders vorteilhaft. Diese Anlage wird für die Allgemeinheit zugänglich sein. Der Empfang und der gärtnerische Unterhalt wird von Leichtbehinderten mit Hilfe von spezialisiertem Personal bewirtschaftet. Diese sportliche Freizeitaktivität sollte dadurch ebenfalls die soziale Wiedereingliederung der Behinderten fördern. Die SwinGolf-Einführung der Spieler wird jedoch durch aussenstehendem, ausgebildetem Personal durchgeführt. Dieses Konzept enthält eine SwinGolf-Anlage von 18 Löchern, die auf einer Fläche von 11 ha Wiesenland und nach den Vorgaben des französischen SwinGolf-Verbands errichtet wird. Dies ermöglicht die Freizeitaktivität sowie nationale und internationale Meisterschaften zu organisieren. Es ist zu bemerken, dass 9 Spielbahnen so angeordnet und ausgestattet sind, dass sie für Behinderte im Rollstuhl ebenfalls zugänglich sind. Zuerst wird diese Anlage mit einer provisorischen Infrastruktur ausgestattet, die ein kleines Café mit Ausschenke, Spielmaterialausgabe sowie Toiletten umfasst. Ein nahliegender Parkplatz sowie Übungsgelegenheiten sind vorgesehen. Eine Umgebung mit leicht modulierter Topographie sowie ein ausserordentliches Panorama auf den Genfer See und die Alpen wurden ausgewählt. Diese optimalen Verhältnisse werden die Anziehungskraft dieses Konzepts noch erhöhen. Insgesamt sollte diese Anlage 10 bis 15 Arbeitsplätze für Leichtbehinderte und das dazu-gehörende spezialisierte Personal gewährleisten. Für die Zukunft ist ein Entwicklungsprojekt vorgesehen. Dieser Neubau wird ein Restaurant mit 40 Plätzen und ein Clubhouse mit 20 Plätzen sowie eine Verkaufsstelle für Produkte, die in den sozialberuflichen Werkstätten der Stiftung hergestellt werden, enthalten. Dazu kommen noch die Dienst-, Lager- und Unterhaltsräume. Diese Einheit würde auch die Kapazität der Arbeitsstellen wesentlich erhöhen. Nach mehr als 2 ½ Jahren Verhandlungen mit den Behörden für eine Benützungsänderung der entsprechenden Zone, wurden jetzt die offiziellen Bewilligungen erteilt und ermöglichen eine Eröffnung dieser SwinGolf-Anlage im Laufe des Sommers 2008. Jean-Pierre Weber ^
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